Sehenswürdigkeiten

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das Eigelbacher Maar in Kopp

Eigelbacher Maar

Als Sedimentation bezeichnet man das Ablagern von Teilchen aus Flüssigkeiten oder Gasen unter dem Einfluss der Schwerkraft (oder anderen Kräften, wie z.B. der Zentrifugalkraft in einer Zentrifuge). Bildet sich zuunterst eine Schicht von Schwebestoffen, so nennt man diesen Bodensatz auch Sediment oder Dekanat. Dabei schichten sich die abgelagerten Teilchen nach ihrer Dichte und ihrer Größe. Die "schwersten" Teilchen lagern sich zuerst ab, liegen also zuunterst. Dadurch trennen sich auch die verschiedenen Stoffe eines Gemenges. Besonders in stehenden Gewässern (z.B. einem Maar) bilden sich entsprechende Schichten, die z.T. zur Altersbestimmung verwendet werden können, da sich im Winter die feineren Teilchen absetzen, wenn das Gewässer zugefroren ist. Somit entstehen, ähnlich den Jahresringen bei Bäumen, gröbere und feinere Schichten pro Jahr, sie werden als Warven bezeichnet.



die Eishöhlen in Birresborn

Eishöhlen

faszinierender Form und Vielfalt zu bewundern sind. In den Birresborner Höhlen wurden bis in die 60er Jahre des 19. Jahrhunderts noch Mühlsteine gewonnen. Als Folgen dieses Untertage-Bergbaus sind Hohlräume erhalten geblieben, in denen während und nach langen, kalten Wintern ungewöhnliche Phänomene in Form von Eiszapfenbildungen an der Decke und vom Boden zur Höhe hin zu sehen sind. Diese sind nicht etwa Überreste aus der Eiszeit, die vor etwa 10.000 Jahren durch das Abtauen des großen Skandinavischen Inlandseisgebietes ihren Abschluss fand, sondern die Folge eines interessanten geologischen Vorgangs. Ist der von Luft erfüllte Teil der Gesteine, die hier die Erdrinde bilden, mit Wasser gefüllt und sind dort Hohlräume vorhanden, so bilden sich an der Decke solcher Hohlräume Wassertropfen. Aufgrund der kalten Temperaturen in den Höhlen und einem fehlenden Austausch durch warme Luft im Winter entstehen dann im Laufe der Zeit Eiszapfen. Die Formenvielfalt und Schönheit dieser Eiszapfen hat die Relikte des ehemaligen Mühlsteinabbaus überregional als „Eishöhlen“ bekannt gemacht. Diese wurden teilweise auch von Menschen in früheren Jahrhunderten als „Kühlschränke“ genutzt. Die Höhlen sind ganzjährig geöffnet. Bei einem Besuch sind festes, rutschfestes Schuhwerk sowie eine Taschenlampe zu empfehlen.



weitere Angebote rund um Kopp:


- Künstersiedlung in Weißenseifen
Die Künstlersiedlung Weißenseifen bei Mürlenbach fügt sich harmonisch in die sie umgebende Waldlandschaft ein. Bekannt ist die Künstlersiedlung durch die Bildhauer-Symposien, die jeden Sommer zahlreiche Künstler anlocken.
www.weissenseifen.info


Burgruine Löwenburg Gerolstein
Oberhalb des Naturkundemuseums Gerolstein liegt die Ruine der mittelalterlichen Löwenburg. Als Namensgeber der Burg Gerhardstein, heute Löwenburg genannt, gilt Gerhard VI. von Blankenheim (1314 – 50). Die Burg wurde im pfälzischen Erbfolgekrieg 1691 zerstört und nicht wieder aufgebaut.


- Burgruine Freudenkoppe Neroth
Um 1340 erbaute König Johann der Blinde von Luxemburg und Böhmen auf dem Vulkankegel des Nerother Kopfes (647 m) eine Burg. Die „Freudenkoppe“ genannte Burg war eine von mehreren „Freuden“-Burgen Johanns zur Sicherung seines Territoriums vor den Gebietsansprüchen seines Neffen, Erzbischof Balduin von Trier. Durch den frühen Tod des blinden Königs 1344 fiel die Burg dann doch an Balduin von Trier. Um die Burganlage, von der heute noch Teile des Burggrabens und des einst trutzigen Wehrturms erhalten, ranken sich zahlreiche Sagen.


- Oberburg in Lissingen
Die Eifelburg Lissingen verdankt ihre Entstehung dem Schutzbedürfnis der Besitzer des einstigen Klostergutes „Liezingen“, den Äbten des Klosters Prüm, vor den auf Burg Gerhardstein residierenden, recht räuberischen Grafen von Blankenheim. Um ihren Besitz weiterhin zu sichern, vertrauten die klösterlichen Grundherren daher Burg und Grund gegen Ende des 13. Jahrhunderts dem wehrhaften, im Jahre 1212 erstmals urkundliche erwähnten Rittergeschlecht der Smeych von Liezingen als Lehen an.


- Burg Lissingen
Seit diesem Jahr werden in der Zeit von April-Oktober Führungen auf der Unterburg angeboten. Die Führungen finden von Dienstag bis Sonntag in der Zeit von 10.00 Uhr – 16.00 Uhr statt. Für Gruppen besteht die Möglichkeit auch außerhalb dieser Zeiten Führungen zu vereinbaren. Dabei können auch verschiedene Themen berücksichtigt werden.


- Erlöserkirche Gerolstein
Die Erlöserkirche wurde 1913 als Jubiläums- geschenk von Kaiser Wilhelm II. gestiftet. Sie gilt als seltenes kunsthistorisches Dokument der ausgehenden deutschen Kaiserzeit westlich des Rheins. Sie wurden im Jahr 1911 – 1913 als 100. vom Berliner-Kirchbau-Verein finanzierte Kirche erbaut und ist ein Werk des Berliner Baumeisters Professor F. Schwechten.


- Naturkundemuseum Gerolstein
Zu den zahlreichen Attraktionen Gerolsteins gehört das Naturkundemuseum im Alten Rathaus von 1710. Es bietet faszinierende Einblicke in die erdgeschichtliche Vergangenheit unserer Region: Drei Erdzeitalter haben in ca. 380 Millionen Jahren das Gerolsteiner Land geprägt.


- Kreisheimatmuseum Gerolstein
Das Kreisheimatmuseum wurde im Frühjahr diesen Jahres nach aufwendigen Restaurationsarbeiten wieder eröffnet. In den zehn Räumen des Sarresdorfer Pfarrhauses wird die nachmittelalterliche Lebens- und Wohnkultur der Eifel präsentiert.


- Villa Sarabodis Gerolstein
Bei den Ausschachtungsarbeiten für den Bau der Erlöserkirche entdeckte man 1907 auf dem "Hofacker" die Fundamente einer römischen Villa rustica. Die Villa Sarabodis ist, wie die Funde beweisen, eine römische Gründung, ihrer Anlage nach ein ländlicher Herrensitz (=Villa rustica). www.strasse-der-roemer.de


- Mausefallenmuseum in Neroth
In dem kleinen Eifelörtchen Neroth im Gerolsteiner Land befindet sich dieses Museum der besonderen Art. Dokumentiert wird hier Heimarbeit, Manufaktur und Vertriebssystem der Drahtwarenherstellung in Neroth im 19. Jh. und in der 1. Hälfte des 20. Jh.


- Buchenlochhöhle in Gerolstein
Die Buchenlochhöhle liegt am Rande des Munterley-Plateau und ist vor über 1,8 Mill. Jahren aus einem zunächst nur millimeterbreiten Riss im Gesteinsmassiv entstanden. Ihren Namen „Buchenloch“ verdankt sie ihrer heutigen Lage in einem Buchenwald. Der Haupteingang der Buchenlochhöhle hat eine Länge von ca. 30m und eine durchschnittliche Breite von 4 m.


- Eis- und Mühlsteinhöhlen in Hohenfels - Essingen
Die Hohenfels-Essinger Eishöhlen, auch “Schwedenfeste”, “Borussiahöhle” und ”St.-Martin-Höhle” genannt, befinden sich im Mühlenberg, nördlich von Hohenfels-Essingen. Die Höhlen sind zunächst durch Gänge entstanden, die früher zur Gewinnung von Mühlsteinen in den Berg getrieben wurden.


- Eishöhle in Roth
Die Rother Eishöhlen sind im Vulkankegel des Rother Kopfes gelegen. Auch Sie sind durch den Abbau von Mühlsteinen entstanden – einem altem Industriezweig, von dem der Rother Kopf noch heute zeugt.


- Adler und Wolfspark in Pelm
Die Kasselburg stammt aus dem 12. Jahrhundert. Der 20 ha große Park rund um die historische Burganlage mit dichten Wäldern, weitläufigen Wiesen und vielfältigen Gehegen für Greifvögel, Wölfe und andere Tiere ist ein Erlebnis für die ganze Familie.




(Quellen: Gerolsteiner Land - www.vulkaneifel-european-geopark.de)