Fränkische Landnahme

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Um 400 n. Chr. gerieten die Römer im Trierer Land immer mehr in eine Krise und mussten schließlich den Franken weichen. Dass auch dieser Volksstamm unseren Raum nicht mied, kann man an den fränkischen Gräberfeldern erkennen, die u.a. in Büdesheim, Wallersheim und Gerolstein nachgewiesen sind. Diese Epoche führte zu einer Vielzahl von Siedlungsneugründungen; bevorzugt waren hier landwirtschaftlich gut nutzbare Flächen in den Kalkmulden.

Bis zum Nachweis entsprechender Funde kann man jedoch davon ausgehen, dass Kopp, Eigelbach und Geiserath keine Sieglungsgründungen im Rahmen der fränkischen Landnahme sind. Jedenfalls sprechen weder Ortsname (keine Endung auf -dorf, -heim, oder -ingen), Patron der Kapelle noch geographische Lage für diese Annahme.


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