Römerzeit

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Während des Gallierkrieges unter C. Julius Caesar erreichten die Römer das Trierer Land im Jahre 54 v. Chr., wodurch die Eifel ein Teil des römischen Weltreiches wurde. Die nun dichter werdende Besiedlung wurde unterstützt durch ein ausgedehntes Straßennetz, welches zum großen Teil militärischen Zwecken diente.

Eine der bedeutendsten römischen Heerstraßen führte von Colonia Augusta Treverorum (Trier) über Beda (Bitburg), Ausava (Oos), Icorigium (Jünkerath) nach Colonia Claudia Ara Agrippinensium (Köln). In der Nähe unserer Heimat verlief sie - von Balesfeld kommend - über die Höhen von Neustraßburg durch den Kyllwald, dann über einen Teil des Wallersheimer Gemeindewaldes (Vogelsheck) am Apert vorbei nach Oos. Nahe und entlang dieser Straßen und Nebenstraßen wurde gesiedelt, was auch zahlreiche Funde in Büdesheim, Wallersheim, Birresborn und Mürlenbach beweisen.

Es ist daher nicht auszuschließen, dass sich auch auf der Gemarkung Kopp ein römisches Gebäude befand; jedanfalls deutet in Eigelbach die Bezeichnung "Auf der alten Mauer", über die die Eiflia Illustrata berichtet, auf ein solches hin. Man geht heute davon aus, dass damals in dieser Gegend römische Bauernhöfe (villae rusticae) oder luxuriöse Zweitwohnungen reicher Städte (villae urbanae) sehr viel zahlreicher waren, als bislang angenommen wurde.


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