Anfänge der Besiedlung

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Auch wenn der Ursprung unseres Ortes noch im Dunkeln liegt, können wir für unsere Gemeinde annehmen, was für die Eifel allgemein und für die nähere Umgebung speziell gilt. Danach sieht es so aus, dass der Mensch die Eifel erstmals in einem jüngeren Abschmitt der sogenannten Eiszeit - auch Diluvium genannt - betreten hat.

Bedingt durch die Ernährung von Früchten, Wurzeln und Kräutern, vor allem jedoch vom Fleisch erbeuteter Tiere, war der Mensch gezwungen, seinen Aufenhaltsort ständig den Gegebenheiten der Natur anzupassen. Erst zu Beginn der älteren Steinzeit lernte der Mensch, das Feuer zu beherrschen und Steine zu Geräten zu verarbeiten.

Eine bedeutende Fundstelle dieser Zeit ist die Buchenlochhöhle bei Gerolstein, welche nach neuesten Erkenntnissen zu einer Zeit um 30.000 bis 20.000 v. Chr. bewohnt war. Es erscheint daher nur gerechtfertigt, wenn wir annehmen, dass diese Bewohner auf ihren Jagd- und Streifzügen auch die Gemarkung der heutigen Gemeinde Kopp/Eigelbach betreten haben.

Die Kenntnis des Getreideanbaus und das Halten von Haustieren ermöglichten um 3000 v. Chr. das Sesshaftwerden der Menschen. Von diesem Zeitpunkt an kann die kontinuierliche Besiedlung der weiteren Umgebung durch Funde nachgewiesen werden.


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